TOP Ö 1: Kommunale Jugendarbeit. Angebote für Jugendliche;
Information und Beratung

Bürgermeister Michael Dümig begrüßte die Ausschussmitglieder und die zahlreich erschienen Bürgerinnen und Bürger.

 

Auch informierte er über das Treffen vom 16.03.22 mit den Jugendpflegern, Frank Bachmann, Vertreterinnen von „Hand in Hand“, Katja Anders, Daniela Schmitt, Hertha Hubertus

 

Hierbei wurde entschieden, einen Fragebogen für Jugendliche von 10 – 18 Jahren speziell auf die gemeindlichen Bedürfnisse zu erarbeiten. Der Markt Mömbris hat bereits einen Fragebogen erstellt. Dieser wurde uns auf Bitte von Bürgermeister Dümig zugeschickt. Auf dessen Grundlage kann nun ein Fragebogen passend auf unsere Gemeinde erarbeitet werden. Hierbei sollte auf dem Bogen keine Namensangabe möglich sein. In einem beigefügten neutralen 2. Kuvert aber die Möglichkeit bestehen, mit „ich bin dabei“ und Namensangabe mitzuteilen, wer sich alles eingebracht hat. Dieser Bogen wird ausgelost mit Preisen von z.B. Sailauf-Gutscheinen. Der Fragebogen wird postalisch an die Jugendlichen verschickt.

 

Bezüglich der Ausarbeitung des Fragebogens treffen sich am 03.05.22 Bürgermeister, Jugendbeauftragten und Jugendpfleger.

 

Bürgermeister Dümig wies auf eine Jugendapp hin. Bei einer kurzen Vorstellung dieser App konnte sich der Ausschuss ein Bild davon machen. Hier haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themenbereichen zu informieren und/oder einzubringen und auch Hilfe zu holen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf 500,-- € jährlich für die Gemeinde, für Nutzerinnen und Nutzer ist sie kostenfrei.

 

Die Stadt Kitzingen hat bereits eine ansprechende Jugendseite im Internet, „www.Jungstil-Kitzingen.de“.

 

Jugendpfleger Frank Bachmann informierte sich bei den Nachbargemeinden, wie dort der Bedarf an Jugendarbeit besteht. Lediglich Waldaschaff mit Jugendpfleger Markus Kunkel sieht eine Notwendigkeit mit gezielter Jugend- und Präventionsarbeit. So wird Sailauf mit Waldaschaff ein Konzept mit verschiedenen Angeboten erarbeiten.

 

Den Jugendlichen fehlt auch ein Platz zum Treffen und sportlichen Aktivitäten.

 

Schulsportplatz: Der Gemeinderat hatte 2008 beschlossen, dass der Schulsportplatz erst mal für die Sommerferien für alle geöffnet wird. Das wurde so gut angenommen, dass er dann durchgehend geöffnet wurde. Mittlerweile hat die Mittagsbetreuung, die zum Schulbetrieb zählt, 60 Kinder, die oft draußen spielen, bis 16.30 Uhr zu betreuen. Im Hinblick auf die Haftungs- und Aufsichtspflicht kann somit der Schulsportplatz nicht mehr für alle geöffnet bleiben. Somit fällt dieser für Freizeitaktivitäten weg.

 

Bolzplatz in Untersailauf: Sollte attraktiver gestaltet werden, wie z.B. etwas reduzieren, mit Fangzäunen umranden, öfters mähen, im vorderen Bereich 2 Basketballkörbe aufstellen.

 

Spielplatz „Felgen“: Dieser ist für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre geeignet. Hier könnte man mit verschiedenen Sitzgelegenheiten wie z.B. Wellenliegen den Platz „cooler“ gestalten.

 

 

G-Rat Hannes Raab:

Wird der Festplatz nach dem Feuerwehrhaus-Neubau für Aktivitäten wieder hergerichtet? Wird das Drogenproblem im Ort auch noch behandelt?

 

Bürgermeister Michael Dümig:

Für Drogenprobleme ist vorrangig das Elternhaus zuständig und nicht Erziehungsauftrag der Gemeinde.

 

Von der Schule Sailauf wird Selbstverteidigung angeboten.

 

 

G-Rat Marco Reinhard:

Auf Tennisgelände werden die 2 unteren Plätze und das Vereinsheim von der Jagdgenossenschaft benutzt.

 

Die 2 oberen Plätze liegen brach. Diese könnten wieder hergerichtet werden für z.B. Soccer oder ähnlichem. Lt. Bürgermeister Dümig sind die Tennisplätze im Flächennutzungsplan mit „Freizeitgelände“ eingezeichnet. Dieser müsste nicht geändert werden, wenn keine großen baulichen Änderungen vorgenommen werden.

 

Der kleine Fußballplatz auf dem Sportgelände kann weiterhin genutzt werden.

 

G-Rätin Birgit Röll:

Bei den Tennisplätzen sollten die Jugendlichen mit herangezogen werden. So wird die Wertigkeit größer und jeder fühlt sich für den Platz verantwortlich. Auch sollte Präventionsarbeit im regelmäßigen Turnus vorrangig im Ort angeboten werden. Das würde besser von den Eltern angenommen.

 

3. Bgm. Benedikt Feller:

Der Platz am Dorfgemeinschaftshaus Eichenberg ist für die Jugend sehr attraktiv. Dieser sollte nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt aber wieder aufgearbeitet werden.