TOP Ö 2: Spiel- und Bolzplatzkonzept
Information und Beratung

Beschluss: Zur Kenntnis genommen

 

Bürgermeister Michael Dümig und Bauamtsmitarbeiterin Margret Büttner erläuterten gemeinsam den Sachstand zum Thema Bolzplätze.

 

Mittlerweile wurden, wie in der letzten Kultur- und Sportausschusssitzung beschlossen, zwei neue Bolzplatztore nach DIN EN 15312 für den Bolzplatz „Gartenstraße“ bestellt. Diese müssten in 2-3 Wochen geliefert werden. Die Erhöhung des Ballfangzaunes hinter dem Tor wurde nach einer Ortseinsicht mit der Firma Draht-Braun zurück gestellt. Eine Erweiterung des Zaunes ist aufgrund der Statik laut Aussage des Außendienstmitarbeiters nicht möglich. Zudem müsste der Bewuchs stark zurück geschnitten werden. Die Neuanschaffung für einen höheren Zaun würde sich auf ca 150,-- bis 200,-- Euro/Meter belaufen. Der Ausschuss war sich darüber einig, hier erst einmal abzuwarten.

 

Mit Jan-Hendrik Bönsch von Bönsch Gärten in Eichenberg und Bauhofvorarbeiter Marcel Velte  wurden alle 4 Bolzplätze hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit besichtigt. Es liegen der Verwaltung folgende Angebote zur Aufarbeitung der Flächen vor:

 

  • Bolzplatz Gartenstraße                       14.542,18 Euro/brutto
  • Bolzplatz Schule                                 16.774,00 Euro/brutto
  • Bolzplatz Weyberhöfe                         16.467,34 Euro/brutto
  • DGH Eichenberg                                12.342,68 Euro/brutto

 

Da verschiedene Geräte zur Sportplatzbearbeitung vor mehreren Jahren unter Beteiligung der Gemeinde Sailauf angeschafft wurden und wegen der hohen Kosten wurde eine Ausführung durch die Firma Bönsch Gärten ausgeschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Ortseinsicht mit Herrn Sauer, der in Laufach mit diesen entsprechenden Geräten die Plätze pflegt, auszumachen.

 

Zum Thema Spielplätze informierte die Verwaltung das Gremium, dass die Geräte am Spielplatz „Felgenstraße“, wegen der massiven Fundamente nicht abzubauen seien. Außerdem wird der Spielplatz, laut Vorarbeiter Marcel Velte, nicht so selten genutzt. Die Geräte sollten deshalb vom Bauhof einmal gründlich gereinigt werden.

 

Einig war sich der Ausschuss darüber, den Spielplatz „Gartenstraße“ aufzugeben und die Vogelnestschaukel und das Schaukeltier evtl. auf der Postwiese aufzustellen. Zu prüfen ist vom Bauhof, ob der Platz dort in Bezug auf den Fallschutz ausreicht. Der Bereich „Gartenstraße“ soll nur noch als Grünfläche mit Bank ausgestattet werden. Vielleicht könnte ein Baum gepflanzt werden.

 

Es wurde darüber diskutiert, weshalb der Spielplatz „Klinger“ so wenig genutzt wird. Die Pflege sei hier, laut Marcel Velte, durch das unwegsame Gelände sehr aufwändig. Michael Dümig regte an, dem Kindergarten eine Wanderung zu diesem Spielplatz vorzuschlagen, damit die Kinder überhaupt wissen, dass es dort einen Naturspielplatz gibt. Die Verwaltung wird durch das Einwohnermeldeamt die Altersstruktur im Bereich Klinger überprüfen.

 

Der Spielplatz am Sportplatz Eichenberg wurde von Roger Schmitt angesprochen. Die Verwaltung hatte in Zusammenarbeit mit den Jugendbeauftragten schon überlegt, diesen Spielplatz still zu legen und eine Alternative zentraler im Ort zu schaffen.

Roger Schmitt bemerkte, dass es am Sportplatz nicht viel braucht, er einen kompletten Abbau aber nicht gut fände. Eventuell könnte die Hangrutsche vom Ausweichquartier des Kindergarten Sailauf am Kirchplatz, dort aufgebaut werden. Eine Übertragung dieses Spielplatzes auf den FC Eichenberg wird von der Verwaltung geprüft.